SF Oberried im gesicherten Tabellenmittelfeld der Bezirksliga

Bildquelle: SF Oberried - Kerem Okay und Michael Müller

Kerem nach 15 Spieltagen mit 23 Punkten auf Platz 7 – kann man zufrieden sein?
Hallo Thomas, schön von dir zu hören.
Die Hinrunde verlief insgesamt ordentlich. Leider haben wir in einigen Spielen Punkte liegen lassen, weil wir es nicht geschafft haben, über die vollen 90 Minuten konzentriert zu bleiben.

Welches Ziel habt ihr euch für die Rückrunde gesetzt?
Unser Ziel ist es, in der Rückrunde mehr Punkte zu holen als in der Hinrunde. Zudem wollen wir uns fußballerisch weiterentwickeln – sowohl in der defensiven Arbeit als auch im Herausspielen und konsequenten Nutzen unserer Torchancen.

Seit einigen Tagen läuft die Rückrundenvorbereitung – seid ihr zufrieden?
Die Vorbereitung verläuft bislang in Ordnung. Leider fehlen immer wieder einzelne Spieler, aber ich denke, dieses Problem kennen viele Mannschaften. Ich hoffe, dass alle gut durch die Fasnetszeit kommen und wir bald wieder vollzählig trainieren können.

Hatte der Wettergott bislang ein Einsehen?
Bisher hatten wir keine größeren Probleme – und das darf gerne so bleiben.

Gab es zur Rückrunde Veränderungen im Kader?
Wir haben im Winter keine externen Neuzugänge verpflichtet. Stattdessen möchten wir unsere A-Jugendspieler frühzeitig integrieren. Das funktioniert bisher sehr gut, auch weil der A-Jugend-Trainer uns dabei sehr unterstützt.

Wie sind die bisherigen Testspiele verlaufen?
Grundsätzlich positiv. In vielen Partien waren wir die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings haben wir teilweise zu einfache Gegentore kassiert – daran müssen wir vor dem Rückrundenstart unbedingt noch arbeiten.

Am 8.3. steht das erste Spiel im neuen Jahr an – das Derby beim FC Freiburg St. Georgen. Wie endete das Hinspiel?
Ich freue mich sehr auf den Start der Rückrunde. Uns erwartet direkt ein schweres Auswärtsspiel, aber wir fahren nach St. Georgen, um zu gewinnen.
Das Hinspiel war bereits sehr eng: Nach einem 0:2-Rückstand haben wir uns zurückgekämpft und die Partie noch mit 3:2 für uns entschieden.

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Torhüter Marvin Geng kehrt ins Elztal zurück

Bildquelle: SG Simonswald-Obersimonswald - Marvin Geng ist zudem Torwarttrainer bei der U14 des SC Freiburg

Der 28-jährige Marvin Geng hat in seinem Heimatort Gutach-Bleibach das Fußballspielen gelernt, bereits in den ersten Jahren entdeckte er die Vorliebe für die Position des Torhüters. Es folgte eine Zeit in der U17 und U19 des SC Freiburg sowie der II Mannschaft.
Danach Einsätze in der II Mannschaft des VfB und dem Regionalligisten Bahlinger SC (94). Mit vier Einsätzen beim FC 08 Villingen wurde die höherklassige Karriere beendet. Derzeit fungiert Marvin in der U14 des SC Freiburg als Torwarttrainer.

Seit der Winterpause ist er nunmehr für den Bezirksligisten SG Simonswald-Obersimonswald aktiv, wo er Torhüter Hannes Heitzmann und die weiteren Keeper unterstützt.

Für das Team Doppelpass stand der sympathische Keeper in einem Kurzinterview Rede und Antwort.

Marvin, zig Jahre als Keeper in höheren Amateurligen liegen hinter dir. Wie sieht dein bisheriges Resumee aus, hast Du die richtige Wahl getroffen?
Wenn ich auf die vielen Jahre als Torhüter in den höheren Amateurligen zurückblicke, überwiegt ganz klar die Dankbarkeit. Ich durfte unter professionellen Bedingungen spielen, mich auf hohem Niveau messen und Erfahrungen sammeln, die weit über den Fußball hinausgehen. Der Weg war nicht immer leicht – Konkurrenzkampf, Rückschläge, Verletzungen und harte Entscheidungen gehören dazu, aber genau das hat mich geprägt.
Ob ich die richtige Wahl getroffen habe? Ja. Auch wenn nicht jeder Traum bis zum letzten Schritt aufgegangen ist, war jede Station wichtig für meine Entwicklung – sportlich wie menschlich.
Am Ende zählt für mich nicht nur, wo man gespielt hat, sondern was man aus dieser Zeit mitnimmt. Und da kann ich sagen: Die Entscheidung, diesen Weg als Torhüter zu gehen, war richtig.

Du bist nunmehr in das Elztal zurückgekehrt, wo du einst das Fußballspielen gelernt hast. Wie sehen deine Zukunftspläne aus, kommt eine Karriere als Trainer in Betracht?
Die Rückkehr ins Elztal fühlt sich für mich sehr stimmig an. Hier habe ich meine fußballerischen Wurzeln, hier habe ich gelernt, was Mannschaftssport, Zusammenhalt und Leidenschaft bedeuten. Nach vielen Jahren im leistungsorientierten Fußball tut es gut, diese Erfahrungen wieder dorthin mitzunehmen, wo alles angefangen hat.
Was die Zukunft angeht, mache ich mir durchaus Gedanken – auch über eine mögliche Trainerlaufbahn. Der Fußball hat mich mein ganzes Leben begleitet, und das Wissen sowie die Erfahrungen, die ich als Torhüter in verschiedenen Vereinen und Spielklassen sammeln durfte, möchte ich gerne weitergeben. Besonders die Arbeit mit jungen Spielern reizt mich: ihnen nicht nur Technik und Taktik zu vermitteln, sondern auch Mentalität, Geduld und den richtigen Umgang mit Erfolgen wie Rückschlägen.

Du bist derzeit als Torwarttrainer bei der U-14 des SC Freiburg tätig, macht sicherlich Spaß?
Ja, das macht definitiv sehr viel Spaß. Die Arbeit in der Freiburger Fußballschule ist für mich extrem bereichernd. Die Jungs sind in einem Alter, in dem sie unglaublich aufnahmefähig sind, neugierig bleiben und richtig Lust haben, sich weiterzuentwickeln.

Seit der Winterpause hast Du dich dem Bezirksligisten SG Simonswald-Obersimonswald, wo dein Bruder Fabian aktiv ist, angeschlossen. Das Team nimmt in der Bezirksliga einen Spitzenplatz ein , es wird einen interessanten weiteren Saisonverlauf geben?
Auf jeden Fall – der weitere Saisonverlauf verspricht richtig spannend zu werden. Der Wechsel zur SG Simonswald-Obersimonswald war für mich auch aus persönlicher Sicht etwas Besonderes. Sowohl mit meinem Bruder Fabian, als auch mit meinem besten Freund Fabian Kopanka in einer Mannschaft zu spielen, hat einen ganz eigenen Wert und gibt dem Ganzen noch einmal eine zusätzliche Motivation.
Sportlich steht das Team absolut zurecht auf einem Spitzenplatz. Die Mischung aus mannschaftlicher Geschlossenheit, Qualität und klaren Abläufen passt und man merkt in jedem Training, dass alle an einem Strang ziehen.
Die Voraussetzungen für einen sehr interessanten und intensiven Saisonendspurt sind auf jeden Fall gegeben.

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